Für wen ist Radical Personas?
Radical Personas richtet sich an alle, die vor dem Launch wissen wollen, wie ihre Zielgruppe reagiert: Gründerinnen und Gründer, Freelancer und kleine Marken ohne Research-Budget ebenso wie UX-, Produkt- und Marketing-Teams, die schnelles, begründetes Zielgruppen-Feedback für frühe Iterationen brauchen.
Es ist kein Ersatz für finale Nutzerforschung, sondern der schnelle erste Prüfschritt davor — bevor echtes Testbudget fließt.
Was kann man testen lassen?
Acht Objekttypen: Websites (inklusive Landing Pages), Werbeanzeigen, E-Mails und Newsletter, Logos, Social-Media-Posts, Produktideen, Angebots-Checks und die „Frage an die Runde“ — eine Frage an ein Persona-Panel für ein schnelles Stimmungsbild. Jede Bewertung liefert Scores pro Kriterium, Freitext-Antworten in Persona-Stimme und eine KI-Zusammenfassung.
Websites decken auch mehrseitige Nutzer-Wege ab (ab dem Pro-Plan). Das Ergebnis kommt als PDF-Bericht zum Weitergeben.
Wie unterscheidet es sich von ChatGPT?
ChatGPT liefert eine eindimensionale Antwort pro Prompt. Radical Personas verbindet für jede Persona acht psychologische Ebenen — Biografie, Big-Five-Persönlichkeit, kognitive Verzerrungen, Kulturkontext und weitere — in einem strukturierten, intern geprüften Zusammenspiel. Das Ergebnis sind reproduzierbare Scores und begründete Zitate statt einer glatten Einzelantwort.
Ausführlicher Vergleich: Radical Personas vs. ChatGPT →
Wie unterscheidet es sich von klassischer Marktforschung?
Radical Personas ergänzt klassische Marktforschung, ersetzt sie aber nicht. Der Unterschied liegt in Tempo und Kosten: rund 20 Minuten statt durchschnittlich 42 Tage (Dscout) und 149 € netto im Monat für 25 Reviews statt €2.000 bis €15.000 pro Studie. Für die frühe Iteration ist das der entscheidende Vorteil.
Klassische Studien liefern eine Tiefe, die ein synthetischer Test nicht ersetzt — vor allem bei der finalen Validierung.
Was kostet Radical Personas?
Der Free-Plan ist kostenlos: 2 Reviews pro Monat, 2 Personas pro Review, ohne Kreditkarte. Der Pro-Plan kostet 149 € netto im Monat für 25 Reviews — unter 6 € je Stück.
Alle vier Pläne im Detail →
Wo liegen die Grenzen?
Menschliches Verhalten ist komplex und kontextabhängig, und synthetische Personas bilden das nur teilweise ab; bei Nischen- oder Spezialgruppen wird die Modellierung lückenhaft, und sie ersetzen keine echte Nutzerforschung bei der finalen Validierung (Rosala & Moran, Nielsen Norman Group, 2024). Die Methodik von Radical Personas ist noch nicht peer-reviewed; wir kommunizieren Varianz und Grenzen offen, statt sie zu verstecken.
Deshalb positionieren wir das Tool als Ergänzung — nicht als Ersatz für das Gespräch mit echten Menschen.
Welche wissenschaftliche Grundlage gibt es?
Drei der acht Ebenen sind extern peer-reviewed: Big Five (Schmitt et al., 2007, 56 Nationen, n=17.837), kognitive Verzerrungen (Kahneman/Tversky, Nobelpreis 2002) und Kulturkontext (Hofstede-Kulturdimensionen). Eine Stanford-HAI-Studie (Park et al., 2024 — Preprint, n=1.052) zeigt etwa 85 % relativ zur Test-Retest-Reliabilität menschlicher Selbstantworten.
Die vier wissenschaftlichen Säulen — mit Quellen →
Werden Kundendaten fürs KI-Training genutzt?
Nein. Ihre Inhalte fließen nicht in das Training der zugrundeliegenden Sprachmodelle ein. Radical Personas hat mit allen Modell-Providern Verträge, die das Training der KI mit Ihren Daten vertraglich ausschließen. Wo vertraglich möglich, laufen Verarbeitungen über EU-Endpunkte der Provider.
Für Enterprise-Kunden ist auf Anfrage eine On-Premise-Lösung möglich — der Datenfluss bleibt dann in Ihrer Infrastruktur.
Wo wird Radical Personas gehostet?
In Österreich und der EU, DSGVO-konform und konform mit dem österreichischen Datenschutzgesetz (DSG). Wo vertraglich möglich, nutzt Radical Personas EU-Endpunkte der Modell-Provider (etwa Bedrock-EU); findet eine Verarbeitung außerhalb des EWR statt, sichern EU-Standardvertragsklauseln bzw. das EU-US Data Privacy Framework sie ab.
So funktioniert die 8-Ebenen-Methode →